Christen und Yad Vashem

Über 70 Jahre nach Kriegsende sind Holocaust und Antisemitismus für Christen kaum noch ein Thema. Gleichzeitig ist sehr vielen Juden nach wie vor schmerzlich bewusst, dass es gerade die christlichen Kirchen waren, die über Jahrhunderte hinweg dem Judenhass den Weg bereiteten – bis zu seinem tragischen Höhepunkt während des II. Weltkrieges. Wie kann es bei einem so unterschiedlichen Geschichtsbewusstsein gelingen, Brücken zwischen Juden und Christen zu bauen?

Die finnische Historikerin Dr. Susanna Kokkonen, die in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem arbeitet, beleuchtet im Gespräch mit Lisa Schmid diese wichtige Frage. Als praktizierende Christin und Leiterin der Christlichen Freunde Yad Vashems gibt Dr. Kokkonen Einblicke in das christlich-jüdische Verhältnis und zeigt Wege der Annäherung und Verständigung auf.

Ganze Sendung (25:06)

Kurzversion (10:53)


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