Erinnern an den Holocaust reicht nicht

Das Museum der Ghettokämpfer in Akko wurde von Überlebenden verschiedener jüdischer Ghettos gegründet. Es beleuchtet das furchtbare Geschehen in den Ghettos während der Nazidiktatur und macht mit über 2 Millionen Artefakten die Geschichte lebendig. Ein Kernthema der Ausstellung ist der Eichmann-Prozess. Im Museum steht die Original-Kabine, in der Adolf Eichmann während seines Gerichtprozesses saß. Eichmann war einer jener Nazis, denen es Leid tat, nicht noch mehr Juden umgebracht zu haben. Der Besuch des Museums hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Er verdeutlicht eindrücklich, dass die bloße Erinnerung an Geschichte nicht ausreicht, Genozide zu verhindern.

Ganze Sendung (26:40)


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